Die Krings-Ernst Galerie zeigt seit 40 Jahren internationale zeitgenössische Kunst — mit dem Schwerpunkt auf den Berührungspunkten von Architektur, bildender Kunst und neuen Medien.
For 40 years, the Krings-Ernst Gallery has presented international contemporary art — focused on the intersections of architecture, visual art, and new media.
Wir leben in einer Zeit tiefgreifender Umbrüche. Eine Welt, geprägt von einer kaum zu bewältigenden Flut an Informationen, von technologischen Quantensprüngen und von anhaltenden globalen Konflikten.
Die Ausstellung versammelt Künstlerinnen und Künstler, deren Werke aus unterschiedlichen Epochen stammen. Im Zentrum stehen Themen wie Porträt und Selbstdarstellung, Erinnerung sowie die Rolle der Künstlichen Intelligenz als Mitgestalter künstlerischer Prozesse.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der „neuen Topografie" — einer künstlerischen Auseinandersetzung mit sich wandelnden Räumen, sowohl physisch als auch digital.
We live in a time of profound upheaval. A world shaped by an overwhelming flood of information, technological leaps, and ongoing global conflicts.
The exhibition brings together artists whose works span different eras. Central themes include portraiture and self-representation, memory, and the role of artificial intelligence as a co-creator in artistic processes.
Another focal point is "new topography" — an artistic engagement with changing spaces, both physical and digital.
Die Ausstellung Depotopia feiert das 40-jährige Bestehen der Krings-Ernst Galerie. Im Zentrum steht eine spannende Rückschau auf die Chronologie der Galeriearbeit — von den Anfängen bis zur Gegenwart.
Depotopia beleuchtet zentrale Themen, die das Programm der Galerie über vier Jahrzehnte geprägt haben: die Auseinandersetzung mit Weltkunst ebenso wie die vielschichtige Schnittstelle zwischen Kunst und Architektur.
The exhibition Depotopia celebrates the 40th anniversary of the Krings-Ernst Gallery. At its core, it offers a retrospective of the gallery's work — from its beginnings to the present.
Depotopia highlights key themes that have shaped the gallery's program over four decades: an engagement with global art, and the multifaceted intersection of art and architecture.
1985 eröffnete Dr. Thomas Krings-Ernst die Krings-Ernst Galerie, damals noch unter dem Namen Kunsträume Köln. Ziel der neu gegründeten Galerie war, ein breites Spektrum an Positionen zeitgenössischer Kunst vorzustellen. 1500 m² Ausstellungsfläche boten diesem Konzept einen quasi institutionellen Rahmen.
Recherchiert durch unzählige Besuche in Ateliers, Kunsthochschulen und Ausstellungen im In- und Ausland, konnten Tendenzen der Zeit breit vorgestellt werden. In erster Linie wollte man junge, innovative noch wenig bekannte Künstler zeigen, ergänzt durch andere, deren aktuelles Werk schon auf der Basis einer längeren Entwicklung stand.
1987 begann die intensive Zusammenarbeit mit dem Sammler Prof. Dr. Peter Ludwig. Die Krings-Ernst Galerie konnte in Zusammenarbeit mit Museen und Ausstellungsorganisatoren ihre Recherche auf sehr breiter Basis betreiben und eine von ihr getroffene Auswahl der Sammlung Ludwig vorstellen.
Heute gilt das Hauptinteresse der Galerie der Schnittstelle von Bildender Kunst und Architektur. Wie verhalten die beiden sich zueinander? Wie steht es um die disziplinären Grenzen? Welche Aspekte der Bildenden Kunst werden von der Architektur aufgegriffen und umgekehrt?
In 1985, Dr. Thomas Krings-Ernst founded the Krings-Ernst Gallery, originally named Kunsträume Köln. The goal was to present a broad spectrum of contemporary art positions. With 1,500 m² of exhibition space, the gallery offered a quasi-institutional framework for this concept.
Through countless visits to studios, art academies, and exhibitions both domestically and abroad, the gallery identified and presented contemporary trends. The primary aim was to show young, innovative, and lesser-known artists, complemented by others whose work was grounded in a longer artistic development.
In 1987, an intensive collaboration with the collector Prof. Dr. Peter Ludwig began. Working alongside museums and exhibition organizers, the gallery was able to conduct research on a very broad basis and present selections from the Ludwig Collection.
Today, the gallery's primary interest lies at the intersection of visual art and architecture. How do these two disciplines relate to each other? What are the disciplinary boundaries? Which aspects of visual art are adopted by architecture and vice versa?

Krings-Ernst Gallery
Goltsteinstraße 106
50968 Köln
DeutschlandGermany